Kaminofen

Ein Kaminofen wird freistehend in der Nähe des Schornsteins platziert. Der moderne Kaminofen erreicht einen Wirkungsgrad von über 80 %. Er gibt die Wärme teils in Form von Strahlung, teils per Konvektion unmittelbar an den Raum ab. Die vielfältigen Ausführungen bieten für jeden das gewünschte Modell, ob aus Stahl, Gusseisen, Speckstein, Naturstein, Sandstein oder handgemachter Keramik. Einige Modelle haben falls gewünscht, eine eingebaute Drehfunktion. Kaminöfen sind vor allem aufgrund der schnellen Strahlungswärme, der schlichten Ausführung und dem beeindruckenden Feuererlebnis oftmals eine ideale Alternative.
Wasserführende Kaminöfen:
Bei modernen, wasserführenden Kaminöfen fließt ein großer Teil der Wärme mittels eines Wasserwärmetauschers in den Kreislauf der Zentralheizung ein. Dadurch entlasten sie die Heizungsanlage und wirken gleichzeitig einem Überheizen des Aufstellungsraums entgegen.


Keramik

Keramik bezeichnet eine Gruppe anorganischer, nichtmetallischer Werkstoff. Das Wort Keramik stammt aus dem Altgriechischen: Keramos war die Bezeichnung für Tonmineral und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse.
Der Begriff Keramik umfasst neben den Werkstoffen, die für die Herstellung keramischer Produkte verwendet werden, und ihrer Aufbereitung zur eigentlichen Keramik (Tonkeramik, Porzellan, technische Keramik, Glaskeramik, Verbundkeramik) auch die aus Keramiken geformten und gebrannten Gegenstände selbst, die als Bauteile, Gebrauchs- und Ziergegenstände oder Werkzeuge verwendet werden (etwa Töpferei, Sanitärkeramik, Keramikfliesen und anderes).


Kesseltechnik

Die bei einer Holzverbrennung entstehenden Heizgase strömen mit einer Temperatur von 600 – 800 °C durch wassergekühlte, metallische Rohre,
den sogenannten Wasserwärmetauscher. Dort geben sie einen Teil Ihrer Wärme an das Heizwasser ab.
Die Brennkammer befindet sich in einem wassergefüllten Kesselkörper und wird ebenfalls zur Heizwassererwärmung genutzt.
Durch beide Verfahren des Wärmeübergangs heizt sich das Wasser
auf 70 - 80 °C auf, wird in einem Pufferspeicher gesammelt und bei Bedarf
an Heizkörper, Fußboden- und Wandflächenheizungen abgegeben.



Luftzufuhr

Unterschieden wird hier zwischen raumluftabhängiger und raumluftunabhängiger Luftzufuhr. Eine raumluftabhängige Feuerstelle bezieht den zur Verbrennung nötigen Sauerstoff aus dem Aufstellraum: Der Betrieb ist abhängig von der Raumluft. Im Gegensatz dazu wird ein raumluftunabhängiger Ofen mit Sauerstoff von außen versorgt. Die Begriffe finden sich in Deutschland in der Feuerungsverordnung (FeuVO).
In älteren Gebäuden ist die Hülle des Hauses relativ undicht ausgeführt, so dass durch Leckagen an den Fenstern genügend Frischluft für die Verbrennung nachströmt. Bei der heute angewandten winddichten Bauweise ist diese Frischluftzufuhr nicht mehr automatisch gewährleistet. Daher gibt es raumluftunabhängige Öfen und Feuerungsanlagen, denen die Verbrennungsluft über Leitungen oder Schächte zugeführt wird.