Verbrennung

Eine Verbrennung ist eine Redoxreaktion, die unter Abgabe von Energie in Form von Wärme und Licht abläuft, also exotherm.
Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Verbrennung die Oxidation eines brennbaren Materials mit Sauerstoff unter Flammenbildung als „Feuer“.
Sobald eine kleine Brennstoffmenge reagiert hat, bringt die dabei freigesetzte Wärme als Aktivierungsenergie weiteren Brennstoff zum Reagieren, Verbrennung ist in diesem Sinne eine thermische Kettenreaktion. Das bei der Verbrennung freigesetzte Licht stammt aus den glühenden Masseteilchen. Außerdem erhöht sich typischerweise die Temperatur sehr stark, was zur Heizung oder Verrichtung von Arbeit genutzt werden kann.
Zurzeit werden in Anlagen zur Wärmeerzeugung meist Kohlenwasserstoffe mit dem Sauerstoff der Luft zur Reaktion gebracht. Es entsteht dabei Abgas, das neben Luftstickstoff hauptsächlich Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) enthält. Je nach Art der Verbrennungsführung können verschiedene weitere Stoffe im Abgas enthalten sein, häufigste Anteile sind Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Bei fetter Verbrennung (Kraftstoffüberschuss) von Kohlenwasserstoffen kann Ruß entstehen.


Wärmetauscher

Der Wärmetauscher, auch als Wassertasche bezeichnet, ermöglicht es die Wärmeenergie eines Gegenstandes auf einen anderen zu übertragen. Beispielsweise wird bei einer wassergeführten Ofenanlage die Wärmeenergie im Wärmetauscher an das Brauchwasser abgeführt und somit direkt für den Verbraucher nutzbar gemacht.

Warmluftofen

Der Warmluftofen funktioniert nach dem Prinzip der Konvektionsheizung. Ziel des Kachelofens ist die schnelle Wärmeabgabe. Kalte Raumluft strömt über eine meist am Sockel eingebaute Öffnung ins Innere des Kachelofens. Diese erwärmt sich am Gusseisernen Heizeinsatz und strömt sofort über die am Korpus errichteten Umluftöffnungen als warme Luft in den Raum zurück. Diese Warmluft kann auch mittels Warmluftkanälen in angrenzende Räume oder anderen Stockwerke geleitet werden. Generell ist der prozentuale Anteil der Warmluft zwischen 60 und 80% an der gesamten abgegebenen Wärme. Die restliche Wärme wird kontinuierlich über den Kachelofen an den Raum abgegeben.



Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener Leistung(z. B. Wärme) zu zugeführter Leistung(z. B Heizwert vom Brennstoff). Die dabei entstehende Differenz von zugeführter und abgegebener Leistung bezeichnet man als Verluste oder genauer Verlustleistung.
Der Begriff des Wirkungsgrads wird verwendet, um die Effizienz von Energiewandlungen, aber auch von Energieübertragungen zu beschreiben. Neben der allgemeinen Definition haben sich auch weitere Begriffe, wie beispielsweise Nutzungsgrad oder Arbeitszahl etabliert, die je nach Fachbereich bestimmte Randbedingungen und Besonderheiten des Energieflusses in den betrachteten Systemen berücksichtigen.